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Optik

Vom Beryll zur Brille

Seit gut 700 Jahren kann der Mensch sein Augenlicht mit einer Sehhilfe verbessern. Schon früher wurden Berylle, geschliffene Halbedel- steine als Leselupe eingesetzt, doch erst seit venezianische Erfinder Ende des 13ten Jahrhunderts die Nietbrille auf den Markt brachten, fanden Sehhilfen immer größere Verbreitung. Die Brille in der heutigen Form ist erst um das Jahr 1850 in England entstanden.

  
Mann mit Nietbrille  

Der Holzschnitt eines Mannes mit einer Nietbrille stammt aus Schedel's Weltchronik von 1493. Erstmals in der Kulturgeschichte erschien damit eine Brille in gedruckter Darstellung

 

 

 

  

 

  
Der Brillenapostel Conrad von Soest (1403)   Weißes Glas herzustellen war zur damaligen Zeit eine Exklusivität der Glasbläser von Venedig. Die berühmten Glashütten von Murano dürfen als Geburtsort der Brille bezeichnet werden: Aus venezianischen Werkstätten kamen auch die ersten geschliffenen Augengläser.
  
Apostel mit Nietbrille (1439)    Im Jahre 1300 wurde die Herstellung von Augengläsern per Ratserlass reglementiert und erste Qualitäts-Vorschriften und –Bedingungen definiert. Die Bril genannten Lesehilfen waren ein konvex geschliffenes Glas, umgeben von einem dicken Ring aus Eisen, Horn oder Holz und ausgerüstet mit einem Stil als Halterung. Indem man zwei Gläser zusammen nietete, entstand die erste Brillenform, die Nietbrille.
  
Lesender Petrus von Friedrich Herlin (1486)    Diese musste zwar mühsam von Hand auf der Nase festgehalten werden, erlaubte jedoch das Lesen und Schreiben bis ins hohe Alter.
 

Soviel zur Geschichte der Brille und der hohen Kunst der Brillenmacher. Denn dieses Handwerk hat immer mehr an Bedeutung gewonnen. Nicht nur, weil wir im visionären Zeitalter leben - immerhin nehmen wir 90% unserer Umwelt mit den Augen wahr - sondern auch weil die Entwicklungen und Forschungen im Bereich des Sehens gerade in den letzten 10 Jahren rasant fortgeschritten ist.

Es ist uns eine Freude, Ihnen dieses hochspannende Thema näher zu bringen. Lassen Sie sich begeistern von der heutigen Technik, von den Möglichkeiten, die geradezu eine optische Revolution ausgelöst haben. Lassen Sie sich aber auch begeistern von dem Verständnis, welches wir für unseren Beruf aufbringen, wir von Fuhlendorf...alles klar!

     

 

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